Donnerstag, 27. Juli 2017

VORHER / NACHHER / UND JETZT?


Das menschliche Wesen für sich besehen mutet einen oft etwas seltsam an. Irgendwie rast- und ruhelos, immer auf der Suche, selten zufrieden mit dem, was ist.

Wir kennen sie alle, diese Vorher-Nachher-Bilder. Vor und nach der Renovation des Wohn-, Schlaf-, Badezimmers, wahlweise auch des ganzen Hauses. Vor und nachdem sich jemand in seinem Garten zu schaffen gemacht und ihn umgestaltet hat. Vor und nach dem Coiffeurbesuch. Undsoweiterundsofort...... 

Das ist meist sehr spannend zu betrachten, nicht selten inspirierend, und ich habe mich selber schon oft genug dabei ertappt, dass sich bei der Gelegenheit in meinem Kopf aus einem Gedankenkäuel eigene Ideen ihren Weg gebahnt haben. 

Und da ist ja auch nichts Verkehrtes dabei! Kreativität und Phantasie sind Katalysatoren im Leben, sie machen uns glücklich und beflügeln uns. Wer hat nicht schon vor einer Arbeit gestanden, die er soeben vollendet hat (egal ob selbstgenadelter Pulli oder frischgestrichenes Gartenhäuschen) und war einfach nur sehr zufrieden mit sich und der Welt und ein bisschen stolz obendrein!
Denn alles, was wir mit unseren eigenen Händen (er)schaffen hat einen ganz besonderen, ideellen Wert. 

Bedenklich wird es für mich allerdings dann, wenn dieses Schaffen und Verändern zu einer beinahe schon zwanghaften Lebenshaltung wird, angetrieben von einer permanenten Ruhelosigkeit, die aller Wahrscheinlichkeit nach auch nie zu befriedigen sein wird und die sich quer durch alle Bereiche eines Lebens bemerkbar machen kann. Auch und gerade beim Bloggen begegnen einem immer wieder typische Beispiele. Ich mache da oft eine so unglaubliche Betriebsamkeit aus, dass mir schon vom Zusehen ganz blümerant wird! 

Für viele Menschen scheint der Spruch "Stillstand ist Rückschritt" DIE Lebensmaxime überhaupt zu sein. 
Immer in der Spur, um das Neueste und Angesagteste zu verfolgen. Immer in Sorge, etwas zu verpassen und getrieben vom Gedanken, das Bestmögliche aus dem eigenen Leben herauszuholen.

Das "Vorher" scheint in jedem Fall verbesserungswürdig und das "Nachher" nicht nur eine Option, sondern unabdingbare Intention,in welchem Lebensbereich auch immer. 
Doch sobald die gesteckten Ziele erreicht sind offenbart sich auch schon die nächste Prämisse, die es zu verfolgen gilt. 

Da stellt sich mir die grosse Frage: 


Wo bleibt dabei das "HIER und JETZT"? 

Wo die Ruhe und die Musse, das Geleistete und Erschaffene zu geniessen? Ihm die Wertschätzung zu zollen, die es verdient hat?
Wo die Gelassenheit, sein Leben nach ganz eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten, auch wenn das nicht der populären Kultur entspricht oder sich vielleicht sogar sehr von ihr distanziert? 

Manchmal würde ich dem einen odern andern am liebsten etwas mehr Mut wünschen. Um an das, was er tut und leistet zu glauben und daran, dass es mehr als gut und mehr als genug ist. Und dass er sich selber als wertvolle Persönlichkeit wahrnimmt. Weil er sich frei macht von all den Faktoren, nach denen wir nur zu gerne von unserer Umwelt taxiert werden. 

Stillstand ist kein Rückschritt, solange der Geist frei und wach, beweglich und achtsam bleibt.
Man kann zielstrebig und innovativ sein, ohne die eigenen Werte und Absichten durch fremdbestimmte Massstäbe ausser Kraft setzen zu lassen.
"Innovation" heisst ja nichts anderes als "Neuerung" oder "Erneuerung", kann und soll also auch bedeuten, eigene Wege zu entdecken und zu gehen.







Die Kunst besteht darin, 
die den eigenen Bedürfnissen gerecht werdende 
Balance zu finden und zu halten. 

😊



Hummelzherzensgrüsse!🐝




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Kommentare:

  1. so schön geschrieben liebe Hummel :)
    innehalten, tief durchatmen, nichts tun, einfach geniessen (die Natur, den Feierabend auf der Terrasse/Balkon, von mir aus auch das gerade aufgeräumte Zimmer, die zusammengelegte Wäsche oder was auch immer) - das alles fällt uns schwer in dieser ruhelosen Welt!
    immer in Bewegung, ja nicht rasten, immer erreichbar sein ..... die Menschheit macht sich fertig
    manchmal wünsche ich mir einen "Aus-Schalter" - einfach "knips" und Ruhe ist :)
    liebe Grüße
    Manu

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    1. Danke, Manu! :oD
      ...und dann kommt beim einen oder andern noch das schlechte Gewissen dazu, wenn er mal nichts tut. Das hab ich tatsächlich schon von lieben Mitmenschen gehört! "Man" kann doch nicht einfach nur rumlümmeln, tagelang, wo kommen wir denn da hin?! DAS kann ich wiederum überhaupt nicht verstehen. Es befiehlt uns doch keiner, andauernd was zu tun! Das sind einzig wir selber, die mit der Peitsche knallend hinter uns stehen. Gut, mag sein, dass es einem anerzogen wurde korrekt, zuverlässig und fleissig zu sein. Das ist ja auch nicht grundsätzlich verkehrt- allerdings sollte sich alles nett ausgleichen. Work-Life-Balance nennt sich das wohl neudeutsch! ;oD Denn irgendwann wird sich sonst unser Körper melden, im schlechtesten Fall wird er uns so heftig vor's Schienbein treten, dass wir in die Knie gehen. Und das kann doch keiner wollen......
      Ich für mich suche manchmal die Bremse, damit die Zeit etwas langsamer läuft. Zumindest im normalen Alltag. In meiner Freizeit gehe ich schon lange alles ganz gemütlich an und grenze mich ab. Und soll ich dir was sagen? Es-tut-soooooo-gut!
      Liebe Grüsse zurück!

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  2. Oh jaaa. Wunderbarer Text, während dem Lesen habe ich mich öfter hinterfragt. Ich bin zufrueden und ruhe mich oft auf meinen Lorbeeren aus, obwohl es ja heisst das soll man nicht tun....menno ist aber soo bequem ;)
    Ich fühle mich oft "angekommen", gerade beruflich und das bringt mir ein "ruhiges" Leben. Ja ich bin langweilig ich weiss :)
    Allerliebste Grüße Tina

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    1. Neneee, Tina, wir sind nicht langweilig! Wir sind ausgeglichen, und das Gefühl "angekommen zu sein" ist was absolut Entspannendes! Ich sehe auch ganz und gar nichts Verwerfliches darin, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen- schliesslich hat man ja was dafür getan, dass man sie überhaupt bekommen hat! Ich denke oft, es wäre nur gut für unsere Welt wenn es ganz viele mehr geben würde, die mal zur Ruhe kommen und zufrieden sind. Denn wir wissen ja beide, du und ich, wie schädlich es für unsere Natur, die Umwelt und auch für uns selber ist, wenn alle andauernd einem "noch Mehr!" hinterherhetzen. Wir bekommen die Folgen ja jeden Tag auf dem Tablett serviert.
      Also lassen wir uns mal nicht dreinreden, nichtwahr? Zufriedensein mit dem, was man hat, das Schöne im Kleinen erkennen, Werte, die sich am Einfachen und Ehrlichen festmachen ins eigene Dasein reinlassen- und schon gewinnt das eigene Leben so viel an Qualität!
      Dochdoch, wir machen das schon richtig! ;oD
      Ganz herzliche Grüsse zurück!

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  3. lange war ich nicht hier und gleich lese ich wieder einen Post, wo ich sagen muss: Du hast in vielen Bereichen in meinen Augen sehr recht!
    Ich denke, es muss ausgeglichen sein zwischen dem, was man hat und dann auch geniessen sollte und dem, was man erreichen / haben möchte. Es gibt nicht wenige sehr zufriedene Menschen, für die tatsächlich der Weg das Ziel ist. Wichtig ist in meinen Augen nur, dass sie eben mit dem von Ihnen gewählten auch tatsächlich zufrieden sind. Und DAS muss man schon öfter mal hinterfragen.
    Ich kann da nur für mich selbst sprechen: früher hab ich auch ewig im Bett "lümmeln" können. Wirklich gut hab ich mich dabei aber nie gefühlt. Heutzutage geniesse ich es, auch mal auf einer Liege im Garten zu lümmeln, keine Frage - aber wirklich nur in Maßen. Wir alle haben einfach nur eine begrenzte Zeit und ich erlebe immer häufiger, dass diese verbleibende Zeit tatsächlich abrupt zur Neige geht. Und dann hab ich schon hier und da gehört: schade, dass ich das oder das nicht gemacht, geändert, vollendet hab - viel Zeit wurde einfach vertrödelt.
    Wenn mich tatsächlich jemand mit seinem Umtrieb nervös macht, dann ziehe ich mich zurück - jeder muss es doch so halten, wie ihm / ihr es einfach beliebt. Schlimm ist tatsächlich, wenn es ein "Wahn" wird - aber es ist wie mit so vielem anderen auch. In diesem Zustand erreicht man diese Menschen dann auch nicht mit guten Gedanken, wie ich hier einige bei Dir lese.
    Was ich leider bei mir nie abstellen konnte, war: das "schlechte Gewissen" abzustellen, wenn ich mir mal wieder zuviel vorgenommen hab und es dann nicht schaffen konnte. Mal schauen, ob ich das auf meine "alten Tage" noch hinbekomme.
    Liebe Grüße an Dich, Jacqui

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    1. Liebe Jacqui, da kann ich dich gut verstehen. Früher war ich auch dauernd frustriert, weil das, was ich mir vorgenommen hatte, in der Zeit einfach nicht zu schaffen war. Denn es war immer viel zuviel, was ich in meine Freizeit packen wollte. Und WENN ich es denn mal schaffte, dann war ich entsprechend kaputt hinterher. Was wiederum zu schlechter Laune führte. Inzwischen bin ich soweit, dass ich völlig entspannt durch meine Freizeit trödle, handkehrum aber auch was anpacke und dann mit viel Elan bei der Sache bin. Und dann stimmt das auch für mich. Aber ich bin froh, dass ich auch ohne den Hauch eines schlechten Gewissens eine Arbeit liegen lassen kann, wenn ich grade total keinen Nerv dafür habe. Die läuft mir nicht davon!
      Dass unsere Zeit begrenzt ist, das wird mir auch mit jedem Jahr bewusster, das ich älter werde. Und gerade in meinem Job sehe ich beinahe täglich, wie schnell die Uhr ablaufen kann- völlig unerwartet oft. Aber genau deshalb will ich mir meine Zeit genau so einteilen, wie es mir gut tut. Für mich wäre das grössere Problem wenn ich mir mal eingestehen müsste, dass ich viel zuviel Zeit für Dinge augewendet habe, die andere von mir verlangt haben. Alleine schon für den Job geht ja täglich so viel Lebenszeit drauf! Und ich denke ausserdem, dass wir IMMER etwas finden werden, das wir noch ändern/tun/ausprobieren hätten wollen. Also ist allein schon dieser Anspruch ziemlich stressig, wenn wir ihn denn zulassen!
      Ich glaube, der Weg ist immer das Ziel! - ob wir uns das bewusst sind oder nicht. Denn wir sind ja andauern auf einem Weg unterwegs, auch wenn man eher weniger zu Veränderungen neigt oder diese bewusst umgeht. Selbst wenn man in seinem Leben "angekommen ist" offeriert uns das Leben täglich neue Denkanstösse, die wieder etwas in uns bewirken, nichtwahr?
      Schön, dass du da warst, ich freue mich immer über deine interessanten Kommis! Herzliche Grüsse!

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  4. Liebes Hummelchen

    Wie recht du hast! Und immer wieder spüre ich: ich habe alles, wirklich ALLES! Gerade jetzt wo mein Geburtstag in Reichweite ist. Eigentlich mag ich sooo keine Geschenke erhalten, eben weil ich schon alles habe und lieber weniger, als mehr besitzen würde. Am allerallerliebsten verbringe ich einfach Zeit, ob mit meinem Liebsten oder meinen Freunden - einfach zusammen sein, plaudern, etwas einfaches essen. Auch da bin ich ausgestiegen aus dem immer besser Modus...
    Liebste Sommergrüsse von Frau Zifferblatt

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    1. Liebe Frau Zifferblatt, materieller Besitz hat für mich absolut seinen Reiz verloren. Natürlich gibt es Dinge, vor allem kunsthandwerkliche, die mir Freude machen. Und ich gebe auch nur noch für solche qualitativ und ideell wertvollen Sachen Geld aus. Mein persönlicher Luxus ist, dass ich weniger arbeite (das kann ich mir nur leisten, weil ich weniger Geld verbrauche), die daraus resultierende Freizeit und meine felligen Freunde (ohne die geht gar nichts! ;oD).
      Ja, wir haben wirklich alles. Manche Menschen sehen das nur irgendwie nicht ein und jagen hinter Dingen her, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Ich bin wirklich sehr, sehr froh, dass ich die Lebensform gefunden habe, die mich wirklich zufrieden macht. Das war ja auch nicht immer so, nichtwahr? Aber das Leben ist ein Prozess, der einem Tag für Tag immer wieder die Anstösse gibt, die man braucht!
      Härzlichi Griessli!
      PS: Dann wünsche ich dir im Voraus schon mal einen ganz fröhlichen und geselligen Geburtstag!

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  5. eben! yoga statt sport.
    zur erkärung - beim "richtigen" yoga IST man, da gehts nicht um schneller, weiter, höher oder wer besser ist. trotzdem wird man besser, entwickelt sich weiter. ohne kampf, ohne wettbewerb.
    konsumgesellschaft ist leistungssport - und ohne doping braucht man gar nicht antreten. die nachbarn fahren ans nordkap? na da muss doch mindestens patagonien her - am besten gleich antarktis! teuer? pah - machen wir noch´n paar überstunden, versuchen wir doch noch aus unserem hobby ein paar moneten rauszuquetschen........ einfach ein bisschen superfood und ein paar - rein pflanzliche! - pillen eingeworfen - da ist das alles gar kein problem....
    für das stichwort "reise" kann man natürlich haus, auto, haustier, klamotten, hobby usw. einsetzen, also alles was sich als statussymbol eignet. kinder gehen übrigens auch.
    wenn die leute keinen gesundheitlichen schaden davontragen, dann sitzen sie irgendwann auf irgendeinem teurem balkon und fragen sich wo sie eigentlich gerade sind - und die leere in ihnen brüllt laut und vernehmlich herum. das gestern ist spurlos verronnen, weil man vor lauter "aber morgen!" verpasst hat die gegenwart auch nur wahrzunehmen. und so weiter.
    rattenrennen, hamsterrad, tretmühle. nicht leicht rauszukommen wenn man darin aufgewachsen ist. aber eins ist mal sicher - ausserhalb dieser einrichtungen ist das leben viiieeel schöner - klar, materiell ärmer - aber reicher an ERLEBEN!
    und die freundschaften sind auch echter - wenns nix zu holen gibt ;-D
    russverschmierte bahnwärterdrückers!!! xxxxx

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    1. Ha! Ich weiss schon, warum ich im Sport immer so schlecht war. Nicht, weil ich es nicht gekonnt hätte, sondern weil mir einfach der Ehrgeiz zum "schneller, weiter, höher" (wortwörtlich!) schon als Kind und Jugendlicher gefehlt hat. Schon damals hatte ich so gar keine Lust, mich an andern zu messen.....
      Du, wenn man immer mal wieder die Zahlen zu hören und zu lesen bekommt in den Medien, wie sehr sich die Menschen verschulden, um sich einen gewissen Lebensstandard "leisten" zu können, da wird einem mitunter ganz anders. Mir wäre, vorsichtig ausgedrückt, nicht wohl dabei, wenn ich für Ferien, Auto und wasweissichsonstnochwas andauernd irgendwelche überteuerten Kredite aufnehmen müsste! Und dann am besten auch gleich noch einen Kredit mit dem nächsten ablösen müsste, weil das Geld natürlich dann auch nicht da ist, um diese Kredite zu bedienen. Herrjeee, da wird mir schon beim Schreiben etwas unangenehm....
      Man könnte mir ja jetzt vorwerfen, dass ich mir mit meinen Ponys auch Statussymbole halte. Es könnte der Eindruck entstehen, dass ich über ziemlich viel Kohle verfüge, weil ich sie mir leisten kann. (Ich wurde auch schon direkt darauf angesprochen- da hab ich mich wirklich gewundert!) Aber sie sind für mich kein Hobby, sondern eine Passion, eine Lebensart, die sich auf ein Leben mit und für die Tiere und die Natur ausrichtet. Übrigens behaupte ich ja immer, dass Kinder heutzutage oft nicht nur Familienmitglieder, sondern Projekte sind. Das könnte mir jetzt ein paar böse Kommis einbringen, aber wenn ich mir so ansehe, was da zum Teil abgeht- OMG......
      Du ahnst es schon: Ich gebe dir zu 120% Recht wenn du behauptest, dass ein Leben jenseits dieser Mühlen Gold wert ist (naja, DAS ist jetzt vielleicht in diesem Zusammenhang ein unpassender Vergleich, aber du weisst, was ich meine, ja?? ;oD) Wie gut, dass wir uns da ausgeklinkt haben!
      Fröhlichen Feriendrücker ins BWH und liebe Grüsse noch dazu!
      PS: Ich sag ja immer auch gerne, dass es bei mir nichts zu holen gibt. Mein Vermögen steht im Stall und auf der Weide rum, gnihihi!!

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    2. "status"-pferdchen sehen anders aus - und vor allem die reiterin!!
      weil der BW ja so´n pferdenarr ist waren wir mal bei einem turnier, ein kleines lokales..... gott!! die reiterinnen!die schoben anzugmässig und im benehmen eine dermassige welle vor sich her!! brillantohrringe zum reitdress und so - ya´know. die "sponsorierenden" herren natürlich nicht weniger.
      nur die, die dann gewonnen hat, die war ganz schlicht, freundlich und zurückhaltend.........
      xxxxx

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    3. Sag mal nichts! Ganz abgesehen davon, dass man auf diesen "Kraut-und-Rüben-Turnieren" manchmal beobachten kann, wie mit den Pferden umgegangen wird (wg. eher mittelmässigen reiterlichen Könnens oder aber übersteigertem Ehrgeiz) , dass man direkt aggressiv werden könnte! Umso besser, dass damals eine gewonnen hat, die es scheinbar auch verdient hat!
      Bin sowieso gar kein Freund von Turnieren......

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  6. Dass du das ansprichst, was mir vor einiger Zeit auch durch den Kopf gegangen ist- witzig! Da wird ständig die Wohnung umdekoriert, ständig Möbel umgestellt oder umgearbeitet. Ich habe dafür keine Zeit und Lust, und finde es schön nach Hause zu kommen und die vertraute Umgebung zu haben.
    Danke nochmal für dein Deo-Rezept.
    Herzliche Grüße Donna G.

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    1. Liebe Donna, bitte gern geschehen! Ich hatte auf deine Mail via "Antworten"-Button zurückgeschrieben. Diese Mail kam dann aber als "unzustellbar" zurück. Also häng ich sie dir hier an:

      Bitte gern geschehen! Yep, Natron ist ja ein Salz, daher. ;oD
      Ich mache inzwischen meine ganze Kosmetik selber; das bringt viel Spass, man spart und ausserdem weiss man ganz genau, was drin ist (und was eben NICHT!). Ich siede Seife für Haut und Haar, rühre Zahnpasta und Deo selber an, statt Bodylotion gibts Cocosöl und statt Gesichtscreme Sonnenblumenöl.
      Jetzt suche ich noch nach einem guten Rezept für Haarwachs, dann war’s das mit dem Kaufen von Kosmetik! (Ach so, Kajal. Aber den werde ich wohl weiterhin kaufen müssen, das wird schwierig mit dem Selbermachen!)

      Keine Ahnung, wieso das nicht geklappt hat. Meine erste Mail hat dich doch auch erreicht! Abernaja, das kennen wir ja: Elektronik.... :o/
      Bei uns steht auch schon seit langer Zeit alles an seinem Ort in unsererm Zuhause. So passt es, so fühlen wir uns wohl. Einzig, dass immer mal wieder was verschwindet und nicht mehr auftaucht! ;oD Zu vermuten, dass es in unserer Wohnung ein schwarzes Loch gibt wäre falsch-da steckt Absicht dahinter.....*ggg*
      Ganz herzliche Grüsse!

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    2. Liebe Andrea, ich glaube es lag an der Endung der E-Mail Adresse. endet mit ".de" und nicht ".net".
      Kleiner Tipp für Gesichtspflege: Traubenkernöl soll total gut sein und auch Hautunreinheiten verschwinden lassen. Gibst du mir auch noch das Rezept für Zahnpasta?
      Liebe Grüße Donna G.

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    3. Achsoooo....! ;oD
      Zahnpasta? Ganz einfach: 2 Esslöffel Kokosöl langsam in einem Pfännchen schmelzen lassen. Mit 2 Esslöffeln Natron, 1 Esslf. Xylit und einem halben Esslf. Tonerde vermischen. In ein Gläschen füllen und in den Kühlschrank stellen. Immer mal wieder durchrühren, damit die Masse beim andicken schön homogen wird. Sobald das Fett wieder fest ist aus dem Kühlschrank holen und ins Bad stellen. Mit einem kleinen Spatel hole ich mir wenig Paste raus (nur ca. so viel wie eine kleine Haselnuss!) und streiche sie auf die Zahnbürste. Ferddisch! ;oD
      Schönes WE!

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    4. Ach so: Traubenkernöl werde ich mir morgen gleich mal holen beim WE-Einkauf! ;oD Danke!

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    5. Oooops!! Fehler entdeckt: Nur 1 Esslf. Natron in die Paste, bitte! 2 schaden zwar nicht, lösen sich aber sicherlich nur schlecht auf. Sorry!

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    6. Danke, danke, danke. Für deine schnelle Antwort. Die Zahnpasta wird ausprobiert.
      Herzlichst Donna G.

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  7. Liebe Frau Hummel,
    die Frage habe ich mir schon manches Mal gestellt. Ich denke, wer sich derart getrieben fühlt, ist arm dran. Für Einige scheint aber tatsächlich in diesem ständigen Veränderungsprozeß der Segen zu liegen und sie genießen das. Nun denn. Ich tue mich mit Veränderungen furchtbar schwer. Bevor ich eine Wandfarbe ausprobiere, ein Möbel umstelle, einen neuen Teppich kaufe (steht gerade an) wäge ich das furchtbar lange ab und denke darauf herum. Ich bin nie unzufrieden mit dem IST (Ausnahmen gibt es) und freue mich dann trotzdem über das Entstandene. Drinnen wie draußen. Aber bei mir gibt es nicht wöchentlich neue Kissenhüllen oder Dekokrempel ;-)Und was Andere haben oder machen ist mir egal, nur Anregungen werden notiert.
    Liebe Grüsssels
    Karen

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    1. Liebe Karen,
      naja, wer sich dabei wohl fühlt: Bitteschön! Schlussendlich muss das jeder selber wissen und sich entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass so ein Leben auch wirklich glücklich macht. Manchmal würde ich gerne mal mit jemandem reden, der in diesem Tempo unterwegs ist. Und ihm auf den Zahn fühlen, ob er sich dabei wirklich wohl fühlt oder ob es eher um gewisse Unzulänglichkeiten oder Defizite in seinem Leben geht, die er ausblenden und überdecken möchte.
      Ganz ehrlich: Ich bin kein grosser Freund von Veränderungen. Zumindest nicht von einschneidenden. Denen versuche ich gerne aus dem Weg zu gehen! ;oD Aber auch im Kleinen hat sich bei uns alles eingeschunkelt; wir führen ein sehr ruhiges, unaufgeregtes Leben. Trotzdem achte ich darauf offen zu bleiben, anderer Meinungen anzunehmen und mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen. Angekommen zu sein bedeutet ja nicht, dass man von allem andern ringsum nichts mehr wissen möchte oder sich nicht dafür interessiert, nichtwahr?
      Liebe Grüsse!

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  8. Liebes Hummele, die Beate wieder, ich leg mich lang hin vor Lachen. Yoga statt Sport - das trifft es!!! Ist das gut, ach, ich schniefe hier die Tränchen weg. Herrlich. So. Genau.
    Vorher-Nachhers sind KLASSE, wenn der Weg das Ziel ist. Der Prozess einer Entwicklung, mehr hin zu einem Sein, dass eben der Kokon noch besser auf das Leben abgestimmt ist. Ja, unbedingt. Nicht gehetzt, sondern spielerisch, dass der Alltag danach noch schöner und noch ein wenig passender ist. Ideenreich. Voller Leben und Freude. Mit Freunden zusammen noch viel geiler, wenn die Ideen purzeln und man sich gegenseitig hilft.
    Wie Urlaub, weil es dann anders ist, aber nicht deshalb, um es immer wieder zu verändern, ´nen neuen Stoff für einen Post zu haben, sondern es anzupassen an Entwicklung. An eigene oder die von den Kindern oder Freunden. Da wird man doch eigentlich nie fertig (wie SCHÖN!)?
    "Wollte ich schon immer mal gemacht haben", wie oft habe ich das in den letzten zwei Jahren gesagt, nun, da die Kiddis weniger Zuwendung brauchen und zunehmend ausfliegen. WAS für ein grandioses Gefühl, doch noch einiges erneuert zu haben, was kaputt ging - und zwar so, wie es mal ursprünglich gedacht war. Jeden Tag SOLCH eine große Freude! Jeden Tag...
    Wenn man ganz zufrieden ist, na, wie wunderbar, braucht man nüscht ändern. Bloßes Ausgetausche mag ich auch nicht. Aber ich bin voll und ganz dabei, dass Stillstand NICHT gut ist. Irgendwie will da doch noch ganz viel werden - nüja, zumindest mir geht es so. Wie ein Kind, dass immer weiter spielen will. Ich lümmle auch gerne (ne, gelogen, tu ich nicht, muss dann spazieren, hab kein Sitzfleisch), entspanne gerne, es muss nicht immer was abgehen, und je älter ich werde, desto eher lasse ich auch mal Fünfe gerade sein, bin leider durch meine Lunge gehandicapt, aber hööööö, wenn es wieder loooosgeht, bin ich voller Feuereifer dabei.
    Was Jacqui schrieb, ja, das ist schon wirklich so, das schlechte Gewissen, nicht genug geleistet zu haben, das gilt es dabei zu überwinden - diese Art "Erziehung" habe ich auch noch in den Knochen stecken.
    Doch die Vorher-Nachhers, ach, die möchte ich nicht missen. Davon will ich noch ne ganz Menge leben. Und wenn es ein Umzug ist, muss nicht, aber wenn wir was finden sollten, au ja :))
    Wer weiß, was noch kommt... Auf jeden Fall schicke ich Dir nen diiicken Drücker, war ein ebenso dicker Gedankenanstoß, liebes Hummele, sei umarmt, Deine Méa, die so gerne wuselt...

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    1. *ggggggggggggg*!!!

      Ich WUSSTE, dass da jetzt was Ellenlanges kommt von dir! Ich hätte eines meiner Ponys drauf verwettet! ;oD

      Dochdoch, Méa, wir verstehen uns schon. Ich bin ganz und gar bei dir! Aber darum schrieb ich auch "Stillstand ist kein Rückschritt, solange der Geist frei und wach, beweglich und achtsam bleibt". Denn Veränderungen haben für mich wenig mit einem Einrichtungs- oder Bekleidungsstil zu tun. Veränderungen, wirkliche Veränderungen, finden für mich innendrin statt. Sie bringen uns (hoffentlich!) als Mensch weiter, formen unsere Persönlichkeit, verankern Werte in uns. Schliesslich können wir uns alle diesen Veränderungen nicht entziehen; das ganze Leben ist eine einzige, jeden Tag kommt das Leben mit neuen Impulsen und Reizen um die Ecke, die wir, ob bewusst oder unbewusst, annehmen und uns "drum kümmern". Diese Veränderungen sind sehr wertvoll und machen uns schlussendlich aus.
      Und wenn ihr mal, z.B., in die Provençe zieht, dann ist das eine räumliche Veränderung. Und sie wird auch dich als Mensch weiterformen.
      Aber ich meinte nicht diese oft bewusst über lange Strecken herbeigeführten, herbeigesehnten, in Gedanken modellierten Veränderungen.
      Es sind die, die einfach nur irgendwelchen Strömungen unterworfen sind, die ja, wie wir wissen, in einem inzwischen ziemlich rasanten Stakkato an Land schwappen. Ich meinte die Menschen, die scheinbar nur dann zufrieden sind, wenn sie (ihrer Meinung nach) am Puls der Zeit leben. Und dieses irre Tempo mitrennen. Ich habe nur die leise Ahnung dass sie das, in den meisten Fällen, auf Dauer nicht glücklich machen wird.....
      Naja. Ich sag immer: Jeder wie er mag. Aber trotzdem beobachte ich diese Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen. Sie sagen mir, dass das eine Entwicklung ist, die schlussendlich Auswirkungen auf uns alle hat....Denn die Wirtschaft und die Industrie nimmt sie dankbar auf. :o/
      Übrigens gab es auf meinem Blog auch immer wieder vorher/nachher-Bilder. Aber im Grossen und Ganzen ist unser Zuhause jetzt so, wie wir uns wohl fühlen darin. Mag sein, dass sich dieses oder jenes noch verändert. Aber wahrscheinlich nur, weil eher was aus dem Bild verschwindet, als dass was Neues dazukommt, ;oD!
      Wie gut, dass wir alle so verschieden sind und so eine bunte Palette an Wünschen, Freuden, Vorhaben und Lebensarten zusammenkommt.
      Und genau diese Vielfältigkeit gibt doch immer wieder wunderbaren Stoff her, um sich darüber Gedanken zu machen und diese in Worte zu fassen! Und ich will ja auch nicht rummäkeln. Aber solche Reize setzen mein Oberstübchen immer wieder in Gang! ;oD
      Ebenso herzlichen Drüüüücker zurück und liebe Grüsse dazu! 🐝

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    2. Und das ist es ja überhaupt, liebstes Hummele, das Oberstübchen. Da müssen se hin, die Vorher-Nachhers, hahaha
      Ich versteh´schon :)) Ich bin nur da sehr auf Acht, da sich in meinem Umkreis so manche zurücklehnen, nach dem Motto, ach, reicht schon, ich sehe, sie haben oft auch Angst vor Entwicklung oder zu sehr abzudriften (was kann es aber Schöneres geben?? Wer weiß, was man noch findet, ist doch eh alles Energie?) und die verdümpeln dann immer so, während ich eher so ein craver bin, brauche Inspiration, weil dann in mir wieder Inspiration wächst (und wie), und ich eben finde, dass auch der äußere Kokon sehr wichtig ist, weil er Inneres wiederspiegelt. Natürlich nicht im Austauschen von Dekokram, IN zu sein, nö, im Gegenteil, ja, eher im Deutlichmachen. In Symbolik, und das kann auch ein beinahe leerer Raum mit Ästen, einem Zerschossenen Leuchter... usw. sein, aber mit einer Aussage, die über x-Beliebiges hinausgeht, zumindest versuche ich das.
      Eine Manifestation (oi, jetzt wird´s hochtrabend), und ich merke, da bin ich erst ganz am Bodensatz. Aber ich muss mich ja auch immer verkünsteln und herumspinnen, ich kann da gar nicht anders, vielleicht ist mir der Kokon auch noch viiiiel zu wichtig.
      Lass uns weitergehen, weiterhin anstecken, Dachbodenscheunenbilder von Trulla und Company gucken, denn wenn die nicht der Hype sind, weiß ich auch nicht :))) Diiicken Knuddler, Deine Méa

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    3. Yep, ich nehm heute Abend den Foti mit in die Scheune; dann gibts süsse Mietzbabyfotos zu gucken! Ach, sind die knuffig- ich verbringe grade so viel Zeit bei den Kleinen, und ich kann mich manchmal gar nicht erholen, was die da veranstalten! Wenn man miese Laune hat muss man sich bloss ein paar Minuten dahin setzen, und schon geht die Seelen-Sonne auf!
      Verdeutlichen, ja das ist ein gutes Wort. Das deutlich machen, was einem berührt, einem beseelt, anregt. All das vertiefen, was einem gut tut.
      Ich denke, über das X-Beliebige sind wir weit hinaus, alleine das ist schon sehr beglückend, nichtwahr?
      Und weisst du, was das Beste ist dabei? Wir tun das, ohne von der Bewertung anderer abhängig zu sein. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber es ist schon ein sehr grossartiges Gefühl zu merken, dass man sein Leben so lebt, nur weil man selber es tun will, für richtig hält. Egal, wie das Echo darauf ist. Natürlich ist es schön, wenn dir jemand sagt, dass er auch gerne so leben würde, und man aus diesen Worten ein wenig Bewunderung heraushört. Aber auch wenn das nicht so wäre, nichts würde mich davon abhalten. Im Gegenteil. Ich möchte das ausbauen, Schritt für Schritt. Immer noch mehr.
      Drück und wink und bis bald! ;oD

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  10. Hach, ich musste so schmunzeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Und ich erkannte mich darin so wieder. Früher war ich genauso eine Getriebene meines Hobbys - immer war irgendein Projket für mich in der Warteschlange, die Liste war schier endlos. Eine To-Do Liste gibt es zwar immer noch, aber mittlerweile etwas gemäßigter. Ich hab einfach keine Lust mehr, immer mehr und mehr herzustellen, zu basteln. Wenn ich mir andere Blogs anschaue, bei denen immer "am Puls der Zeit" gebastelt wird, frag ich mich manchmal schon, wo dieser ganze Deko-Klimmbimm denn hinkommt. Ich schaffe auch gerne Neues, aber eben nur dann motiviert, wenn ich es auch tatsächlich brauche oder mir einbilde, dass in der Ecke noch was hingehört :-D
    Etwas für andere nur in dem Sinne herzustellen, dass eine Anleitung entsteht, die ich dann verbloggen kann, mag ich nicht. Etwas entsteht, nebenbei halte ich Arbeitssschritte fest, mache vll ein paar Fotos.

    Vorher-Nachher Vergleiche sind toll, aber nur, wenn sie auch einen Sinn erfüllen. Wenn mir das Ding im Originalzustand nicht mehr reinpasst, wenn es nicht mehr gefällt, wenn es (wie im Garten) geschnitten und gepflegt werden muss. Aber nicht, damit ich etwas zu tun bzw. vorzuzeigen habe.

    LG, Daniela

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